In dieser Folge von „Willkommen in Leipzig“ nehmen euch Axel und Aileen mit an den Markkleeberger See und wagen sich in luftige Höhen! Durch den neugestalteten Kletterpark Markkleeberg begleitet sie Parkleiter Christoph Mehnert, der nicht nur spannende Einblicke in die verschiedenen Kletterelemente gibt, sondern auch erzählt, was den Park so besonders macht. Ob Solotouren, Familienausflug oder Gruppenevent – hier kommen alle ab sechs Jahren auf ihre Kosten. Begleitet Axel beim tapferen Kampf gegen seine Höhenangst, saust zusammen mit Aileen die Seilrutschen entlang des Sees hinab und sammelt jede Menge weitere Tipps rund um den Markkleeberger See ein. Lust auf ein Abenteuer am See? Dann hört unbedingt rein!
Links:
Kletterpark am Markkleeberger See
Adventure-Golf am Markkleeberger See
Kanupark Markkleeberg
Personenschifffahrt im Leipziger Neuseenland
Seepark Auenhain
Wassersportschule am Markkleeberger See
Ruderliebe
Bergbau-Technik-Park
Podcast-Folge 2 – Wandern und Radfahren in Leipzig
Diese Podcast-Folge wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Leipzig ist eine Stadt mit unzähligen Facetten: Musik und Kultur, Natur, Wasser und Freizeit, junge Kreativszene, versteckte Geheimtipps und beliebte Szenemeilen. Im Podcast „Willkommen in Leipzig“ kannst du hören, was es in unserer Stadt alles zu sehen gibt. Unsere beiden Moderatoren Aileen & Axel nehmen dich mit auf eine Reise in diese wundervolle Stadt.
Axel: Hallo und willkommen zurück. Ihr hört es vielleicht: Es ist ruhig. Wir sind heute nicht in der Stadt. Wir sind heute am See unterwegs. Nämlich am Markkleeberger See. Ich bin Axel und unterwegs mit Aileen. Grüß dich.
Aileen: Hi Axel. Und natürlich auch ein Hallo an alle unsere Hörer:innen. Das hier ist “Willkommen in Leipzig - Der Podcast für deine Leipzig-Reise”. Und du sagst es schon, Axel, wir sind heute am See und ich habe eine kleine Mutprobe für dich heute.
Axel: Oha. Soll ich das Seewasser mal probieren?
Aileen: Nein, das Seewasser sollst du bitte nicht probieren. Es geht heute hoch hinaus.
Axel: Oh nee. Das Ding mit der Höhenangst, oder wie?
Aileen: Mhm, genau das.
Aileen: Die bekämpfen wir heute mal mit einer schönen Konfrontationstherapie. Wir sind nämlich gleich verabredet im Kletterpark Markkleeberg.
Axel: Okay, dann stelle ich mich der Challenge.
Aileen: Finde ich richtig gut, Axel. Dann würde ich sagen, nehmen wir diesen Motivationsschwung gleich mit und gehen mal rein.
Axel: Na gut, okay.
Intro: Willkommen in Leipzig - Der Podcast für deine Leipzig-Reise.
Axel: Wir haben uns jetzt hier auf dem Platz vom Kletterpark eingefunden und sind schon begrüßt worden von Christoph Mehnert. Und wir haben uns auch schon gegenseitig das Du angeboten. Deswegen sage ich Hallo Christoph, danke, dass wir hier sein dürfen.
Christoph Mehnert: Hallo ihr zwei, herzlich willkommen bei uns im Kletterpark am Markkleeberger See!
Axel: Danke. Vielleicht noch mal zur Einordnung für unsere Hörerinnen und Hörer. Was machst du denn hier? Ein Kletterpark. Was ist deine Funktion hier?
Christoph Mehnert: Ich bin der Betriebsleiter hier vor Ort. Und ich schaue, dass tatsächlich alles mit rechten Dingen zugeht, dass die Gäste begrüßt werden, reingehen in die Anlage, dass die Sicherheitseinweisungen richtig gut funktionieren, dass die Guides alle alles richtig erklären, wie es zu sein hat und dass die Gäste dann einen entspannten Tag bei uns haben, das ist meine Aufgabe.
Axel: Sind wir gut aufgehoben heute also.
Aileen: Ich fühle mich auch auf jeden Fall schon gut aufgehoben hier. Ich bin gespannt, wie es gleich losgeht. Wir stehen ja mitten im Kletterpark und sehen auf jeden Fall auf verschiedenen Höhen ganz viele, ja, wie nennt man das denn… Parkour-Sachen?!
Christoph Mehnert: Na ja, du hast jetzt den Blick gerade auf die Anlage, die in T-Form angeordnet ist. In der Mitte ist zentral ein großer Turm. Ja, das ist immer der Einstiegspunkt für alles. Und von dort aus kannst du eben das T entlangwandern. Rechts, links, hinten, vorne, wo auch immer du magst. Dann siehst du drei Etagen. Das ist einmal der untere Bereich, der blaue Bereich für die Kinder ab sechs Jahren.
Christoph Mehnert: Dann siehst du das mittlere. Das ist der rote Bereich. Dann schon für die etwas Mutigeren. Und oben hast du dann das schwarze Level on top. Da sind dann die schweren Kletterelemente drin und auch die Seilrutschen sind dort mit eingebunden.
Axel: Gedanklich sind wir jetzt schon im Parcours gewesen. Vorher gibt es da aber bestimmt noch eine kleine Sicherheitseinweisung und irgendwas zum Anziehen brauche ich wahrscheinlich auch noch, oder?
Christoph Mehnert: Ja, ihr kriegt von uns einmal Gurtzeug und ihr kriegt dann die passenden Karabinerhaken dazu und dann können wir direkt einmal rüberlaufen zu unserer Eingurt-Zone. Dann habe ich euch schon Helme parat gelegt. Handschuhe bekommt ihr auch gleich noch von uns und ich würde einmal die Gurte euch hinlegen, dass ihr dann da auch hineinschlüpfen könnt. Dabei ist es so, dass wir tatsächlich, wenn ihr im Park mit mehreren Gästen unterwegs sind, die gruppenweise immer zusammenbringen.
Christoph Mehnert: Und dann können die Gäste, wenn sie es schaffen, sich auch gerne selbst eingurten. Ansonsten helfen wir. Wir checken dann zum Schluss immer noch einmal die Gurte. Jetzt in eurem Fall zieht ihr bitte die grauen Schlaufen bis ganz nach oben, rauf auf die Schultern. Das sind eure Schulterbänder.
Christoph Mehnert: Gut. Das sind eure beiden Karabinerhaken. Da sage ich in der Einweisung gleich noch was zu. Zum besseren Transport kannst du sie dir einfach über die Schultern legen.
Axel: Ich bin ja jetzt nun kein Leichtgewicht. Gibt es denn irgendwie mehr Begrenzungen, was jetzt die Körperlichkeit angeht, was das Alter angeht, was ist zu beachten?
Christoph Mehnert: Also wir starten bei uns im Kletterpark ab sechs Jahren aufwärts. Das hast du wunderbar erfüllt in dem Fall.
Christoph Mehnert: Nach oben offen gibt es keine Altersbeschränkung. Tatsächlich nicht. Es gibt da nur so ein paar Hinweise bezüglich des Alters und der Begleitung durch Erwachsene. Also die Kinder ab sechs Jahren bleiben im untersten Bereich komplett in der blauen Zone und wenn sie dann höher möchten, dann dürfen sie das gerne auch in Begleitung eines Erwachsenen tun. Ansonsten ab acht Jahre darf dann auch die Mitte, also die rote Zone mit erklettert werden.
Christoph Mehnert: Und weil sich im oberen, im schwarzen Bereich die schwersten Elemente und auch die Seilrutschen befinden, haben wir da einfach eine Altersgrenze von zwölf Jahren festgelegt für uns. Was das Gewicht betrifft, bist du absolut in der Range. Wir haben maximal 120 Kilogramm als Gewicht. Helm für dich. Setze ich dir auf den Kopf. Auch für dich unten den Clip.
Christoph Mehnert: Dann noch zum letzten Teil, bevor es losgeht. Ihr bekommt noch Handschuhe von uns. Die sollten schön stramm sitzen, damit du dann auch auf der Seilrutsche gut bremsen kannst. Das testen wir gleich in der Einweisungsstrecke. Und zum zweiten schützen die euch, falls irgendwo noch irgendwelche Holzsplitter oder Metallspäne unterwegs sind. Wir gehen jetzt in die kleine Einweisungsstrecke. Hier sammeln sich dann die Gruppen und dann erkläre ich euch, wie die Haken funktionieren.
Christoph Mehnert: Nehmt bitte gerne die Haken einmal von den Schultern runter. Ihr seht, dass die Haken bei euch mit vorne am Gurt befestigt sind, an diesem großen, zentralen Ring. Das ist der Ring, der euer Leben hält. Den müsst ihr euch tatsächlich merken. Ist wichtig für euch. Und dann habt ihr zwei Karabinerhaken-ähnliche Geräte. Das eine ist rot markiert, das andere ist schwarz markiert, einfach nur, damit man es farblich besser unterscheiden kann.
Christoph Mehnert: Ihr seht, innen drin gibt es so einen, so eine Form aus Messing, die schaut eher aus wie so ein C und ein U. Das eine markiert den offenen Haken, da könnt ihr auch den Finger und das Stahlseil reinlegen. Und das zweite markiert den geschlossenen Haken. Zeitgleich seht ihr bei dem geschlossenen Haken, dass in U-Form auch das Schlosssymbol zu sehen ist.
Christoph Mehnert: Der ist also zu. Und du nimmst den offenen Haken und hängst den in das Seil ein. Das schaffst du aber tatsächlich nicht am Stahlseil direkt, sondern du brauchst dafür solche Schlüssel oder Pins. Du siehst hier einen blauen, der ist auf das Stahlseil aufgebracht. Da ist ein Magnet drin und du fährst jetzt mit deinem Haken einfach direkt einmal oben drüber. Zack und dann rastet der ein, dann klickt der ein.
Christoph Mehnert: Jetzt hast du den Haken im geschlossenen Zustand im Seil drin hängen und wenn du den Haken wieder rausnehmen möchtest, musst du hier unten den Knopf drücken bei deinem Zeigefinger und ziehst den Haken einfach wieder raus. Lass mal deinen offenen Haken bitte einmal im Stahlseil drin hängen und jetzt möchtest du den zweiten Haken mit dazu nehmen. Jetzt kommt der Kniff an dem ganzen System: Die beiden Haken, die kommunizieren miteinander.
Christoph Mehnert: Das heißt, es lässt sich immer nur einer von beiden Haken öffnen. Und wenn du den schwarzen Haken, den du in das Seil jetzt bereits reingehängt hast, dort drin verschlossen hast, dann bekommt dein roter Haken die Info: “Ich darf mich jetzt öffnen.” Das heißt, du drückst da unten wieder mit dem Finger auf den Knopf. Hier muss diesmal dann deine Hand mit ins Spiel.
Christoph Mehnert: Du öffnest das U wieder zum C, hast den roten Haken geöffnet und jetzt kannst du den roten Haken, genau wie den schwarzen auch, ins Seil einbringen. Jetzt sind beide Haken am Seil drin. Die kleine Einweisung, die simuliert ein paar Elemente dann später der Kletteranlage. Das heißt, wir sind jetzt erst mal auf einem etwas tieferen Niveau. Da hängen die Seil ungefähr auf einem Meter.
Christoph Mehnert: Du gehst mal hier bitte an die Seite hier rüber, kommst an so einer Stütze vorbei und da hast du dann den Einstieg ins nächste Element wieder mit so einem Pin und dort sicherst du deinen offenen Haken, hängst den ein, bist im nächsten Element eingesichert und kannst den zweiten Haken dann lösen und nimmst den mit. So sieht’s dann auch später in der Kletteranlage selbst aus.
Christoph Mehnert: Das heißt, hier haben die Kinder auch die Möglichkeit, das erste Mal zu testen, ob sie mit der Höhe klarkommen. Die Sicherungsseile sind auf 1,80 angebracht. Dafür haben wir an den Stützen selbst noch mal Teller und auch Handgriffe angelegt, sodass die Kinder sich hochziehen können. Und hier seht ihr dann auch, dass die Magnete unterschiedliche Farben haben. Auch die Farben haben immer etwas zu sagen.
Christoph Mehnert: Wir sind jetzt im blauen Bereich unterwegs ist es das leichteste. Ihr seht hier an dem Sicherungsring, an dem Handgriff, an der Stütze selbst, seht ihr noch meinen gelben Schlüssel. Der gelbe Schlüssel ist so eine Art Warteposition. Falls mal Menschen hinter euch langlaufen, die schneller unterwegs sein wollen, dann könnt ihr dort kurz eine Pause machen. Oder wenn ihr generell einfach kurz warten wollt, dann klingt ihr euch einfach am gelben Schlüssel in den Sicherungsring ein und könnt dort verschnaufen,
Christoph Mehnert: die Aussicht genießen, was auch immer. Das ist. Zum einen ist diese Kletterwand der Ausstieg aus den Seilrutschen. Das heißt, wenn ihr einmal nach oben schaut, seht ihr zu diesem Turm, an dem wir hier stehen, zwei Seile führen. Das ist eine kurze Seilrutsche und dann einmal die längste Seilrutsche bei uns im Park, die direkt über den Freisitz geht. Und hier an der Kletterwand würde ich euch gerne kurz die Sicherung erklären und wie ihr sie dann braucht, wenn ihr die Ebenen wechselt, wenn ihr über die Etagen hoch und runtersteigen wollt.
Christoph Mehnert: Und jetzt gibt es zwei relativ wichtige Punkte beim Seilrutschenfahren. Das eine ist: Du darfst mit den Händen nie vor die Rolle kommen. Da haben wir uns darauf geeinigt, dass wir tatsächlich eine Hand immer auf die Rolle drauflegen. Dann muss die rechte Hand einmal hinter die Rolle, auf das Seil aufgebracht werden und damit übst du deine Bremswirkung aus.
Christoph Mehnert: Und wir testen jetzt zum einen Mal die Fahrt und zum anderen einfach das richtige Bremsen. Dann kannst du gerne die Füße schon in Fahrtrichtung von der Plattform runternehmen. Du hängst jetzt übrigens auch frei in deinem Gurt, kriegst ein Gefühl erstmal für das Gurtzeug, wie das dich hält. So fühlt sich das dann an und jetzt gilt bitte mit der Hand nicht umschließen, das Seil.
Aileen: Ah ja.
Christoph Mehnert: In dem Moment, wenn du zumacht, sorgt der Handschuh dafür, dass deine Hand nach hinten weggezogen wird, sondern möglichst einfach nur die Hand auf das Seil auf und lässt einfach das die ganze Zeit schleifen. Bist du bereit? Ich würde dich loslassen. Na dann, los geht’s.
Axel: Ja, dann würde ich sagen: Wagen wir den Aufstieg!
Christoph Mehnert: Ja. Dann gehen wir zu den Leitern. Und dann könnt ihr euch an den Leitern einsichern. Ihr erinnert euch, bei den Kletterpaneel eben war es der Fall. Zieht bitte am gelben Seil. Holt euch die Sicherung runter.
Aileen: Oh, ich hab zu dolle gezogen.
Christoph Mehnert: Richtig. Dann arretiert das System gleich und denkt:
Aileen: Ich bin gefallen.
Christoph Mehnert: Und dann dürft ihr die Leitern gerne aufsteigen. Dann gehen wir in die rote Zone.
Aileen: Wie hoch sind wir jetzt?
Christoph Mehnert: Jetzt sind wir auf ungefähr fünf Metern Höhe.
Axel: Jetzt haben wir hier ja einen wirklich schönen Überblick über die Anlage. Die ist ja erst ziemlich neu wieder eröffnet worden, oder?
Aileen: Sieht auch alles sehr neu aus.
Christoph Mehnert: Da steckt auch viel Herzblut drin.
Christoph Mehnert: 2014 stand hier schon oder wurde ja schon ein Kletterpark errichtet. Genau, auch in dieser T-Form. Der Bestand aus alten Holzstämmen und da gab es dann so zwei oder drei Holzstämme, die mussten wir austauschen. Dann haben wir uns dagegen entschieden, die Holzstämme peu a peu auszutauschen und haben gesagt, wir bauen dann tatsächlich auch, angesichts dessen, was hier noch ansteht mit der Jugendherberge, einmal eine neue Anlage auf und erweitern auch gleich um die Seilrutschen.
Axel: Und worauf seid ihr besonders stolz, wenn ihr so auf diese Anlage blickt?
Christoph Mehnert: Aus meiner Perspektive heraus tatsächlich, dass wir ziemlich viel mitmachen konnten und auch durften. Dass wir die Elemente selbst mit wählen durften, konnten; teilweise auch selbst gestaltet haben, die Kletterelemente in bestimmten Reihenfolgen arrangieren konnten und dass wir auch wirklich viel in Eigenleistung mit tätigen konnten. Auf der Plattform zum Beispiel, auf der ihr draufsteht, die haben wir selber mit angebaut, die Leitern mit eingebracht und all solches, das ist das, was mich persönlich tatsächlich sehr stolz macht, ja.
Aileen: Hast du ein Lieblingselement?
Christoph Mehnert: Die Seilrutschen tatsächlich. Ja. Wir fahren jeden Morgen einmal die Anlage ab. Das heißt, wir gucken tatsächlich, bevor wir die Anlage öffnen für den Besuchsverkehr, gucken wir uns die Elemente einmal an, und da gehört eben auch dazu, die Höhensicherungsgeräte mit zu prüfen, dass die sauber funktionieren. Und dann in dem Rahmen fährt man einmal, dann wirklich die große Runde über die Seilrutschen, einmal am See entlang.
Christoph Mehnert: Das ist schon so zum Wachwerden morgens gar nicht schlecht.
Aileen: Ich stelle mir auch vor, dass das ist ein schöner Start in den Tag ist. Habt ihr denn eigentlich immer geöffnet oder ist es ans Wetter gekoppelt? Oder wie sieht das aus?
Christoph Mehnert: Na, wir haben schon reguläre Öffnungszeiten. Ja, das ist donnerstags, freitags zur Nachmittagszeit. Dann ab 13:00 Uhr geht es dann los. Samstags, sonntags und feiertags sind wir ab 10:00 Uhr dann vor Ort. Das sind auch wirklich die stark besuchten Tage, hoch frequentiert und jetzt in den Ferienzeiten, auch mit den umliegenden Bundesländern, haben wir die Öffnungszeiten erweitert und starten da jeweils ab 11:00 Uhr unter der Woche.
Christoph Mehnert: Nur der Montag, das ist der einzige Ruhetag.
Aileen: Seid ihr das ganze Jahr über geöffnet?
Christoph Mehnert: Nein, wir machen, Ende Oktober machen wir dann Schluss. Man merkt, dass es bei Gästen so eine Art Komforttemperatur gibt. Da drunter geht dann nichts mehr. Und dann ist da auch einfach ein bisschen die Frage der Sinnhaftigkeit. Irgendwann wollen wir natürlich auch noch mal das ganze Gurtzeug prüfen, weil das müssen wir jährlich ja auch einmal auseinandernehmen und prüfen. Die Anlage müssen wir checken und dafür brauchen wir auch einfach eine bestimmte Zeitspanne.
Christoph Mehnert: Da bietet sich der Winter ganz gut an!
Aileen: Wo gehen wir denn lang?
Christoph Mehnert: Ihr habt jetzt hier die Möglichkeit, tatsächlich euch innerhalb des Ts nach rechts, links, hinten, vorne zu bewegen. Wenn ihr mal in so ein T reinschaut, seht ihr, gibt es zwei Seiten, die ihr reinlaufen könntet. Also ein so’n Flügel hat immer zwei Seiten und da ist dann das zweite Besondere tatsächlich noch an der Anlage selbst. Wir haben keinen Parcour, den es in dem eigentlichen Sinne gibt, wo man dann eine bestimmte Reihenfolge bewältigen muss, sondern wir haben uns dafür entschieden, dass wir freiklettern lassen.
Christoph Mehnert: Ihr könnt in die Elemente einsteigen, könnt sie vorwärts und rückwärts begehen. Ihr habt auch jeweils noch Zwischenelemente eingezogen. Wenn ich hier geradeaus reinschaut, sind jetzt zum Beispiel immer diese Nepalbrücke, die da drin hängt vor dem Bobbycar hinten. Das heißt, Sie können auch an der Stelle Elemente überspringen, wenn sie euch überhaupt nicht behagen. Und ihr habt jedes Mal die Möglichkeit, wenn ihr am Ende des Ts angekommen seid,
Christoph Mehnert: auch über diese anderen Türme, die Außentürme, die angebracht sind, die Etagen wieder zu wechseln. Das heißt, ihr startet theoretisch im blauen Bereich unten einmal ein. Habt dann für euch festgestellt, ich traue mir mehr zu und dann dürft da gerne über die Leitern eben in den roten Bereich wechseln oder auch vielleicht gleich in den schwarzen Bereich wechseln und kommt dann wieder zurück, zentral zum Turm.
Christoph Mehnert: Da gibt es dann nur eine Regel, die lautet: Es darf immer nur eine Person im Element sein und drei maximal auf den Plattformen. Und damit wird das Ganze zum großen, kommunikativen Spaß. Tatsächlich. Denn die zwei Ziegen, die auf der Brücke sich gegenüberstehen, müssen sich einig werden. Und das ist sehr schön zu sehen. Und es ist auch sehr schön zu sehen, dass es im laufenden Betrieb ganz wunderbar funktioniert.
Christoph Mehnert: Ja, um die Frage kurz zu beantworten, wo startest du jetzt: Such dir einfach das aus, wo du rein möchtest.
Aileen: Lacht dich irgendwas an?
Axel: Dich hat ja vorhin das Fahrrad so angelacht, aber wir stehen hier gerade so schön in Laufweite des Bobbycars und ich würde dich da eigentlich schon ganz gerne mal mitfahren sehen.
Aileen: Den Gefallen tue ich dir gern, Axel.
Axel: Super, dann nehme ich genau die andere Seite.
Aileen: Bist du gesichert? Dann geht es los.
Christoph Mehnert: Genau, hier als Tipp: Immer möglichst nicht am Stahlseil oben anfassen. Natürlich könnt ihr gerne auch an den, an den Verbindungsmitteln, an den Karabinerhaken könnt ihr euch festhalten, das funktioniert gut. Aber wenn ihr hängende Elemente habt mit solch grünen Seilen, dann ist es am besten, sich tatsächlich nur an den grünen Seilen festzuhalten.
Axel: Und ich muss jetzt hier also balancieren und sollte mich nicht am Seil festhalten?
Christoph Mehnert: Das wäre gut, ja. Viel Spaß euch.
Axel: Ich würde das gern kommentieren, aber ich bin
Axel: wirklich
Axel: hochkonzentriert.
Axel: Kann man denn mit dem Bobbycar auch rückwärtsfahren?
Aileen: Achso, stimmt.
Axel: Bestimmt, musst dich nur… Ja, du kannst dich rückwärts… Ich glaube, das sieht noch lustiger aus. Du setzt dich einfach normal drauf und ziehst dich rückwärts.
Aileen: Für einen Lacher mache ich das für dich, Axel.
Aileen: Ja, rückwärts.
Aileen: Wo fahr ich denn jetzt hin?
Axel: Ich hab erst gedacht, ich muss meine Füße da oben in diese Rillen stecken. Und so, da habe ich gemerkt: Oh, es dreht sich.
Christoph Mehnert: Tatsächlich kannst du die Elemente überwinden, wie auch immer du magst. Für uns entscheidend ist, dass du sauber durchkommst und ankommst. Wenn wir Guides also unten am Boden stehen und euch beobachten, ja, dann könnten wir euch Tipps geben, wie es geht. Aber wir greifen erst dann tatsächlich ein, wenn wir feststellen, irgendwas läuft komplett schief bzw. ihr verausgabt euch so sehr, dass wir damit rechnen müssen, dass ihr irgendwann mitten in der Anlage abgeholt werdet.
Christoph Mehnert: Und da greifen wir dann ein. Unser Motto ist tatsächlich immer erst mal “Hilft es, mir selbst zu tun”. Also, nur so wenig wie möglich Hilfestellung zu geben, aber natürlich für uns, immer sicher zu sein, dass der Betrieb sauber vonstattengeht.
Aileen: Axel, bist du bereit? ich würd hier diese Kletterwand mal ausprobieren.
Axel: Und ich versuche mal, hier über dieses Drahtseil, Drahtseil zu wanken.
Christoph Mehnert: Ihr seid jetzt in einem der Außentürme, habt auch einen ganz guten Blick auf den See erst mal drauf, tatsächlich. Unten ist der Kanupark gerade vom Dach her noch zu sehen. Wenn man da drüben an dem Seilrutschen-Parcour angekommen sind, dann könnt ihr ja richtig weit gucken, auch noch mal nach Leipzig rein.
Aileen: Das ist ein guter Moment. Hier sehen wir ja nicht nur den wunderschönen See, sondern auch noch eine, was ist das? Eine Minigolfanlage?
Christoph Mehnert: Genau. Die Kombination ist tatsächlich sehr nett, zumal du immer wieder Familien hast oder Gruppen eben hast, wo du Menschen dabei hast, die sich eben nicht so sehr wohl in der Höhe fühlen. Dann dürfen die gerne auf der 12-Loch-Anlage eine Runde Golf spielen.
Axel: Warum haben wir das nicht gemacht, Aileen? Du weißt, wie schlimm ich das hier oben finde.
Aileen: Das ist eine Konfrontationstherapie.
Axel: Na, okay.
Christoph Mehnert: Aber es ist eben nicht das reine Minigolf auf Betonbahnen, sondern tatsächlich eine künstlich angelegte Anlage. Ihr seht’s von oben aus: Es gibt ein Kunstrasenfeld und ihr spielt über Naturhindernisse, ihr habt dann da auch noch mal ein Wasserrad in der Mitte oder einen Bachlauf. Ihr spielt durch eine Baggerschaufel in Anlehnung an das Bergbaugelände, was es hier ehemals war.
Aileen: Wir haben uns ja vorhin, wir sind ja unten gestartet, wo es auch kleine Buden gab, die so aussehen wie ein Kiosk, wo man Eis kaufen kann etc. Was ist denn generell so zum Gastronomischen… wie werden wir hier versorgt, wenn wir doch mal zwischendurch was trinken, was essen wollen?
Christoph Mehnert: Also innerhalb der Öffnungszeiten bietet der Wermsdorfer Fisch tatsächlich hier einen kleinen Imbiss an, da gibt es so Sachen aus dem Brötchen direkt auf die Hand, das ist völlig ausreichend, um tatsächlich die Kletterer, die hier unterwegs sind, am Ort zu versorgen. Getränke sind dabei, Eis es dabei, das, was man von so einem, von so einem kleinen Imbiss eben kennt.
Aileen: Also ich mache die linke Hand hier drauf und mit der rechten brems ich mich ab. Wenn ich mich gar nicht abbremse, bin ich viel zu schnell, oder?
Christoph Mehnert: Ja, wobei, du hast jetzt ein bisschen Gegenwind, das spielt schonmal ganz gut mit rein für dich. Die Seilbahn ist so aufgebaut, du siehst, sie hat ‘nen leichten Durchhang, das heißt auch da an der Stelle, am Ende wirst du schon langsamer werden. Eins ist nur wichtig: die Landerampe ist leicht angeschrägt. Versuche, beim Ankommen gleich mit auszulaufen.
Christoph Mehnert: Und wie war’s?
Aileen: Richtig gut!
Aileen: Ja, es macht richtig Spaß.
Christoph Mehnert: Genau. Es gibt auch den einen oder anderen, der sagt, das macht süchtig.
Aileen: Ja, das kann ich verstehen. Das kann ich verstehen. Okay, wir gehen jetzt hier hoch und fahren die schönste Seilbahn am See lang.
Christoph Mehnert: Ja, wir sind am Außenturm, direkt mit Blick auf den See. Und wenn du jetzt hochkletterst, siehst du auch etwas weiter. Das ist dann auch der höchste Punkt der Anlage. Das siehst du auch die Wassersportler schon direkt auf dem Wasser. Die können sich an der Wasserschule, unten am Markkleeberger See können die sich SUPs ausleihen oder Jollen ausleihen.
Aileen: Wie bist du dazu gekommen, hier zu arbeiten? Also wie kamst du… Bist du Kletterer?
Christoph Mehnert: Das ist tatsächlich ein bisschen dem Zufall geschuldet gewesen. Ich komm aus der Baumkletterei, so als Hobbysport. Und dann gab es die Situation hier, dass ich hier mit einsteigen konnte als Guide und dann hat sich das einfach immer weiterentwickelt und man hat sich dann ein bisschen fortgebildet und geguckt und getan. Und das ist ganz viel Lust einfach daran, auch mit den Menschen zusammen zu gehen, mit den Menschen unterwegs zu sein.
Christoph Mehnert: Ja, und so bin ich da reingerutscht.
Aileen: Axel fährt mit ‘nem Bobbycar!
Christoph Mehnert: Was ich auch sehr spannend finde ist, dass Gäste tatsächlich immer wieder damit zu kämpfen haben, eben nicht mit dem Bobbycar zu kämpfen haben, sondern damit, was für ein Bild sie nach außen darstellen, wenn sie da auf dem Bobbycar sitzen.
Aileen: Ja, das kann ich verstehen. Aber ich finde, gerade das ist das Schöne an dem Kletterpark, der lädt so ein, Kind zu sein, also einfach Spaß zu haben, egal wie jetzt irgendwas aussieht, sondern einfach sich auch manchmal zu überwinden und zu merken: Oh, ich hab’s geschafft.
Christoph Mehnert: Aber das ist auch Teil von uns. Wir sind dann da und müssen natürlich dann eingreifen, weil was viele vergessen, wenn sie in der Anlage unterwegs sind, die haben dann Angst: “Wie sieht es aus, wenn ich mich über die Elemente bewege? Mache ich mich hier zum Affen?” oder wie auch immer. Aber viele kriegen eben gar nicht mit, dass die Leute, die hier durch die Anlage durchwandern und dann einfach nur Golf spielen wollen oder eben am Imbiss durchlaufen, dass die nach oben gucken und feststellen, “Ich würde mich das erst mal gar nicht trauen” und die Leute bewundern, die dann da oben in der Anlage unterwegs sind.
Christoph Mehnert: Das ist so eine Diskrepanz, die plötzlich herrscht. Das finde ich immer wieder sehr spannend.
Aileen: Ja, so, ich starte schon mal.
Christoph Mehnert: Dann hast du den Bergbau-Technik-Park noch gar nicht entdeckt.
Aileen: Ach, den kann man- so weit kann man hier sehen?
Christoph Mehnert: Ja, du hast den alten Abraumbagger noch stehen. Und hier hast du tatsächlich dann auch einen guten Blick auf den Kanal vom Kanupark.
Aileen: Ja, los geht’s.
Aileen: Lass uns einen höher gehen.
Christoph Mehnert: Einen höher noch?
Aileen: Oder ist das zu viel?
Christoph Mehnert: Das darfst du gerne tun. Kein Problem.
Aileen: Habt ihr eigentlich auch so ein Angebot für Gruppen?
Christoph Mehnert: Ja, in der Hauptsache sind es die Schülergruppen oder die Firmen-Veranstaltungen, die Abteilungen, die Firmen-Abteilungen, die dann unterwegs sind. Dafür gibt es individuell abgestimmte Angebote dann, die kann man auf der Internetseite bei uns nachlesen bzw bekommt sie dann vom Vertrieb entsprechend maßgeschneidert.
Aileen: Ja, gibt es da irgendwie eine gewisse Gruppengröße, ab der man sich auch anmelden sollte? Jetzt natürlich, wenn eine Schulklasse kommt, aber…
Christoph Mehnert: Also wir empfehlen ganz grundsätzlich die Reservierung, weil wir im Zusammenhang mit der Laufkundschaft eigentlich nie wirklich wissen können, wird es jetzt voll oder auch nicht. Und es ist einfach sehr schade und sehr undankbar, Menschen wieder zurückzuschicken, die gerne klettern wollen, nur weil wir gerade keine Kapazitäten mehr haben.
Aileen: Ja.
Christoph Mehnert: Und über die Reservierung im Vorfeld kannst du das eben entschärfen. Und das zweite, was sich bei der Reservierung anbietet, ist, dass du natürlich dann immer eine Kontrolle über, über die Wetterlage hast. Oder anders: wenn das Wetter entsprechend schlecht sein sollte und wir müssen schließen, haben wir die Möglichkeit, die Gäste einfach zu informieren.
Aileen: Ah ja, ja, stimmt. Okay.
Christoph Mehnert: Und weil du gerade von Angst sprachst:
Aileen: Ja?
Christoph Mehnert: Das sind uns tatsächlich die liebsten Gäste, Weil die Menschen manchmal mehr Angst vor Dingen haben und es erst gar nicht probieren. Und wenn sie es dann probiert haben, dann sehr erstaunt und sehr froh und sehr glücklich sind, wenn sie dann mehr geschafft haben, als sie eigentlich denken. Und das ist für uns auch wiederum sehr schön zu sehen.
Aileen: Aber ich finde, da habt ihr auch ein tolles Konzept in dem Kletterpark, dass man verschiedene Höhen ausprobieren kann, wenn man sagt “Ich kann mir vorstellen, das in der Höhe, dieses Objekt schaffe ich” und dann einfach zu sagen, “ich mache das und dann kann ich danach ja wieder, zwei später wieder runter am Turm klettern”, das ist perfekt.
Christoph Mehnert: Du kannst theoretisch direkt wieder umdrehen, Du kannst auch rückwärts rausgehen aus dem Element wieder und kannst dich für was anderes entscheiden.
Aileen: So Christoph, wie komme ich hier am besten rüber? Also drehe ich mich einfach immer so und dann hänge ich mich hier dran?
Christoph Mehnert: Ganz genau. Also, du stehst auf den langen Hölzern, stehst du unten einmal auf. Das kannst auch nur mit einem Bein machen und dann geht es viel über die Armkraft. Einmal dranhängen und mit den Füßen direkt auf den anderen wieder drauf. Dann stellst du dich wieder hin. Den Teil hast du gemeistert. Perfekt. So, jetzt hast du vor dir die Marterpfähle, Die sind
Aileen: Oh Gott!
Christoph Mehnert: Richtig, der Name ist Programm. Tatsächlich, Denn sie sind unscheinbar, aber sie kosten viel Kraft. Also die Marterpfähle, da hast du oben Griffe, da kannst du dich an dranhängen. Das ist an einem dicken, fetten Baumstamm angebracht.
Aileen: Ach komm, ich pobier’s.
Christoph Mehnert: Und unten hast du Fußtritte. Und das eigentlich Knifflige an diesen Marterpfählen ist, dass du dich zwar gut festhalten kannst, aber die Fußtritte relativ klein ausgestaltet sind.
Aileen: Ich versuch’s trotzdem und wenn, hänge ich ein bisschen rum und im Notfall müsst ihr mich da rausholen.
Christoph Mehnert: Genau, dann können wir dir weiterhelfen.
Aileen: Ich bin gesichert, alles ist gut.
Christoph Mehnert: Dann würde ich schon mal mich bereitmachen und zu dir rüberkommen? Nein, Du schaffst das!
Aileen: Ich greif am besten wahrscheinlich oben um, und dann?
Christoph Mehnert: Genau. Und dann setzt du auf den nächsten Marterpfahl um. Perfekt. Genau das ist es. Das sieht doch gut aus. Du hast das doch eben schon gemacht, oder nicht?
Aileen: Es ist schon anstrengend.
Christoph Mehnert: Sehr gut!
Aileen: Axel!
Axel: Respekt.
Christoph Mehnert: Die Gäste bekommen bei uns zwei Stunden Kletterzeit und können in der Zeit eben die ganzen Elemente durch. Und wir sagen natürlich immer wieder gerne: “Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht und macht auch wirklich immer ein ausgedehntes Päuschen.” Das wäre, glaube ich, gut für deine Arme, dann gleich?
Christoph Mehnert: Bravo! Wunderbar.
Aileen: Also jetzt spür’ ich es auch, dass es wirklich eine sportliche Sache ist.
Christoph Mehnert: Und jetzt zum Abstieg noch den Basejump?
Aileen: Okay?
Christoph Mehnert: Der Kniff liegt darin, nicht nach unten zu gucken. Das hast du jetzt getan?
Aileen: Ja.
Aileen: Es ist sehr hoch und ich falle ins Nichts.
Christoph Mehnert: Du schaust rüber Richtung Störmthaler See, suchst dir dort einfach irgendwo einen Punkt und währenddessen sicherst du dich ein, so wie du es kennst. Der Kniff an diesem Basejump liegt tatsächlich daran, dass man überhaupt den Mut findet, es erst mal zu tun und dort den Sprung nach vorne zu wagen.
Aileen: Gut, das ist drin. Dann mache ich die beiden rein. Oh mein Gott!
Christoph Mehnert: Ganz gerade hinstellen und tief einmal Luft holen und dann guckst du nach vorne, suchst dir vorne einen Punkt und bei drei läufst du einfach zu dem Punkt hin. Eins. Zwei. Und drei.
Aileen: Oh Gott!
Aileen: Oh Gott!
Christoph Mehnert: Und da sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen.
Aileen: Ja, ich muss sagen, also ein bisschen zittrig bin ich nach diesem Absprung hier. Aber ich bin trotzdem sehr froh, dass ich’s gemacht habe. Aber es war schon das, äh, das, was mich am meisten so in Angst versetzt hat kurz.
Axel: Ich bin auch sehr froh, dass du das gemacht hast.
Christoph Mehnert: Und dann bleibt es dir erspart, Axel.
Axel: An der Stelle, Christoph, ganz herzlichen Dank, dass ich hier meinen Ängsten begegnen durfte und dass du uns hier so toll durch die Anlage geführt hast. Riesenspaß. Tolles Wetter, war echt super. Dankeschön.
Christoph Mehnert: Ich danke euch, dass ihr da wart. Das ist das Schönste, wenn Gäste kommen und wirklich mit Spaß nach Hause gehen. Danke euch.
Aileen: Definitiv. Danke dir!
Axel: Ja, das war er, unser Tag hier im Kletterpark Markkleeberg. Ihr könnt hier am See aber nicht nur klettern, sondern es gibt noch ganz viele weitere Angebote. Ihr könnt natürlich ganz entspannt Baden gehen, eine Seerundfahrt machen, Radfahren, Wandern natürlich auch oder mal in den Bergbau-Technik-Park schauen. Da waren wir hier im Podcast übrigens auch schon mal, hört doch in diese Folge mal rein.
Aileen: Und auch ebenfalls am See ist der Kanupark am Markkleeberger See. Hier könnt ihr euch beim Wildwasser-Rafting und Wellensurfen ausprobieren, wenn ihr mögt. Die Anlage ist auf jeden Fall top modern und hier haben sogar schon internationale Wettkämpfe stattgefunden. Dennoch ist sie natürlich offen für alle, die wollen.
Axel: Ja und wenn euch das Ganze zu aufregend ist, wie wäre es denn mit einem privaten Ruderkurs hier auf dem See in extra einsteigerfreundlichen Ruderbooten? Ruderliebe ist da eure Anlaufstation und andere Wassersportboote oder Stand-Up-Paddles findet ihr bei der Wassersportschule von ALL-on-SEA.
Aileen: Übrigens ist direkt hier neben der Anlage mit dem Seepark Auenhain auch eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit direkt am See gelegen. Und wenn euch der Podcast gefällt, freuen wir uns natürlich wie immer über eine nette Bewertung von euch. Schaut auch gerne noch mal in die Shownotes und auf leipzig.travel für noch mehr Leipzig-Tipps.
Axel: Ja und was machen wir in der nächsten Folge, Aileen?
Aileen: Als Ausgleich für deine Strapazen heute tun wir mal was fürs leibliche Wohl. Das hast du dir auf jeden Fall nach heute verdient, würde ich sagen.
Axel: Das klingt gut. Ich freue mich drauf. Und ja, lasst ihr doch noch ein Abo da, um diese Folge dann nicht zu verpassen. Wir hören uns hoffentlich dann wieder. Mach’s gut. Tschüss.
Aileen: Ciao.
Intro: Willkommen in Leipzig - Der Podcast für deine Leipzig-Reise.